Inhaltsangabe

„Henry rettet den Regenwald“ ist eine berührende, spannende und unterhaltsame Geschichte, in der der Orang-Utan Henry in die Welt aufbricht, um Verbündete zu finden, die ihm helfen, den Lebensraum für seine auf Borneo und Sumatra lebenden Artgenossen zu retten. Die Geschichte ist frei erfunden, wird von inspirierenden Bildern begleitet und ist mit realen Orten und Hintergründen belegt.   

Inhalt4Der Orang-Utan-Waise Henry hat immer wieder Albträume. Verängstigt vertraut er sich seiner Ersatzmutter Mary an und fragt sie, warum er denn keine echte Orang-Utan-Mama habe. Mary entschließt sich, ihm seine wahre Geschichte zu erzählen: „Henry, du bist im Alter von knapp einem Jahr in einem Waldstück nahe einer Palmölplantage gefunden worden. Von deiner Mutter war weit und breit keine Spur. Wahrscheinlich ist sie auf der Suche nach Futter in der Plantage getötet worden.“ „Bleibe ich denn für immer bei dir?“ fragt Henry. „Nein, das wird nicht so sein“, antwortet Mary. “In ein paar Jahren, wenn du alles weißt und kannst, dann darfst du für immer zurück in den Regenwald hier auf Borneo und in Freiheit leben“. Henry schaut Mary noch trauriger an: „Warum ist das alles so? Warum werden unsere Mamas getötet?“ Mary antwortet: „Das passiert nur deshalb, weil immer mehr Regenwald abgeholzt wird.“

„Warum machen die das denn?“, fragt Henry völlig entsetzt. „Wegen des Geldes“, antwortet Mary und fügt hinzu: „Die verkaufen das Holz für viel Geld an Firmen in Ländern auf der ganzen Welt“. Außer sich vor Wut erklärt Henry spontan: „Dann werde ich die Menschen suchen, die uns helfen, die Abholzung des Regenwaldes zu stoppen“. Mary eröffnet ihm, dass er zwar keine Mama mehr habe, dafür aber einen Patenonkel in Deutschland. Sein Patenonkel heiße Benni und der schicke dem Camp regelmäßig Geld für sein Essen.

Am nächsten Morgen sitzt Henry im Kanu von Marys Freund Wang Jong. Seine Mission nimmt ihren Lauf. Vom Kanu in den VW Bus, dann mit einer Propellermaschine nach Singapur, wo er als blinder Passagier an Bord eines Kreuzfahrtschiffes geht. Nach 52 Tagen kommt er in Hamburg an. Im Hamburger Hafen trifft er Bennis Bruder Florian. Im rheinland-pfälzischen Dorf Niederbreitbach kommt es zur ersten Begegnung von Henry und seinem Patenonkel Benni.

Inhalt2Benni stattet den kleinen Waldmenschen mit einem Smartphone aus. Henrys erste Station ist Berlin, wo er mit einem Transparent „Rettet den Regenwald“ vor dem Deutschen Bundestag demonstriert. Von Deutschland aus reist Henry nach Rom und hat eine Audienz bei Papst Franziskus. Von Europa fliegt Henry über den großen Teich in die Staaten. Dort hat er eine Konferenz mit dem amerikanischen Präsidenten. In Indien begegnet Henry dem Dalai Lama, der Henry unterstützen möchte. Der Dalai Lama rät Henry, alle wichtigen Menschen, Regierungschefs, Wirtschaftsführer globaler Unternehmen und Institutionen zu einer Weltkonferenz zusammen zu bringen. Ob Henry das schaffen und seine Mission erfolgreich zu Ende bringen wird, ist offen und bleibt die spannende Frage, die sich als roter Faden durch die ganze Geschichte zieht.

 

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